die Operationen

Dr. Böhr steht ein sehr breites Spektrum von Operationen an Fuß & Sprunggelenk zur Verfügung, inklusive unfallchirurgischer Eingriffe im Kindes- & Erwachsenenalter und arthroskopischen Operationen. Alle Operationen werden von Dr. Böhr persönlich durchgeführt.

Besondere Schwerpunkte sind:

 

Wann immer möglich, führt Dr. Böhr die Operationen mit hypoallergenen und nickelfreien Implantaten durch. Bei der Halux valgus Korrektur stehen sogar selbstauflösende Implantate zur Verfügung. Alle unsere Operationen finden in Zusammenarbeit mit erfahrenen Anästhesisten und Kliniken statt.

Fußspezialist Dr Stefan Böhr

Stationäre Eingriffe führen wir in der Privatklinik Sanssouci, im historischen Zentrum von Potsdam, durch. Die Ausstattung der Klinik ist auf höchstem medizinischem und technischem Niveau und steht nach umfangreicher Modernisierung 2017 zu Ihrer Verfügung.

Immer mehr gesetzliche Krankenkassen übernehmen auf Anfrage die Kosten für eine stationäre Operation in der Privatklinik Sanssouci in Potsdam. Sprechen Sie uns gerne darauf an! Die Klinik Sanssouci selbst veröffentlicht immer topaktuell die Liste der gesetzlichen Krankenkassen, mit denen unter bestimmten Voraussetzungen eine Kostenübernahme möglich ist.

Ambulante Eingriffe erfolgen im OP-Zentrum FIRST-OP Berlin, zentral gelegen in der Joachim-Friedrich-Straße 16 – Ecke Kurfürstendamm, 10711 Berlin.

 

Hallux valgus Operation

Der wichtigste Teil einer Hallux valgus Operation passiert bei uns bereits lange vor dem eigentlichen Eingriff. Wir wählen für jeden Patienten individuell die passende Operationsmethode aus.

Hallux Valgus ist das häufigste Krankheitsbild im Zentrum für Fuß und Sprunggelenk. Aus diesem Grund finden Sie alle Informationen zur Therapie und Operation des Hallux Valgus auf einer eigenen Webiste.

 

Achillessehnenruptur

Die Achillessehne ist die dickste Sehne des gesamten menschlichen Körpers. Ennsprechend gravierend sind die Auswirkungen bei einer Verletzung dieser Sehne mit sofort eintretenden starken Schmerzen meist begleitet von einem hörbaren knallen oder schnappen.

Nur etwa 10% aller Achillessehnenrupturen entstehen durch ein direktes Trauma – etwa beim Fußball oder Handball der Tritt eines Gegners direkt gegen die Achillessehne.

Fast 90% der Achillessehnenrupturen entstehen nach einem indirekten Trauma – also ohne Gegnerkontakt, zum Beispiel während eines Tennisspiels beim abbremsen oder auch einfach beim Treppe steigen. Hier gibt es eine deutliche Häufung bei Männern zwischen 30-50 Jahren.

Eine Achillessehnenruptur sollte unbedingt von einem Spezialisten behandelt werden, denn nicht immer muss operiert werden. Oft ist eine Ausheilung ohne Operation möglich. Die Entscheidung ob operiert werden muss oder nicht, muss sehr sorgfältig abgewogen und zusammen mit dem Patienten getroffen werden.

Falls eine Operation nötig ist, sollte diese innerhalb von zwei Wochen nach dem Unfall erfolgen. In diesem Zeitfenster bestehen die besten Chancen auf ein gutes Ergebnis.

 

Komplexe Fußchirurgie bei Knick- Senk- Spreizfuß

Königsdisziplin der Fußchirurgie, die nur in spezialisierten Zentren wie dem Zentrum für Fuß und Sprunggelenk von Dr. Böhr durchgeführt wird.  Noch mehr als sonst stehen hier die genaue Vorbereitung und Durchführung des Eingriffs sowie die intensive Beratung des Patienten  im Vordergrund. Anhand von 3D Daten aus dem DVT werden die einzelnen Operationsschritte individuell geplant um ein optimales Ergebnis erzielen zu können.

DVT Experte Dr. Stefan Böhr

Solche komplexen Operationen erfolgen in unseren Händen ausnahmslos stationär und erfordern eine exzellente und umfassende Nachbehandlung – genau für diese Situation haben wir unser umfassendes Konzept zur Nachbehandlung ORTHO-PROFESSIONAL-CARE entworfen.

 

Sprunggelenkfraktur

Das menschliche Sprunggelenk (OSG) ist ein sehr stabiles Gelenk. Kommt es hier zu Verletzungen des Knochens, ist meist auch der Bandapparat mit verletzt. Bereits eine Fehlstellung von 2mm kann langfristig zu vorzeitigem Verschleiß und Schmerzen führen.

Aus diesem Grund ist uns im Zentrum für Fuß und Sprunggelenk zu Beginn bei einer Sprunggelenkfraktur die sorgfältige Untersuchung und Bildgebung mittels DVT und ggf. MRT besonders wichtig. Denn eine frische Verletzung die zu dauerhaften Schmerzen führen kann, darf auf keinen Fall übersehen werden.

Bei schweren Verletzungen des Sprunggelenks steht aber in den ersten 10 Tagen ein ganz anderes Problem im Vordergrund. Die Weichteile (Muskeln, Haut, Sehnen und Fettgewebe) sind massiv geschwollen und müssen sich erst wieder erholen. Aus diesem Grund ist es oft nicht sinnvoll eine Sprunggelenkfraktur in den ersten 5-10 Tagen nach dem Unfall zu operieren. Es bleibt also genug Zeit einen spezialisierten Facharzt und Operateur zu finden.

Rötgenbild Sprunggelenk

Ob eine Operation notwendig ist, entscheidet Dr. Böhr persönlich bei Ihrem Termin in unserer Praxis. Fast alle Operationen bei frischen Sprunggelenkverletzungen sind stationäre Eingriffe. Bei der Planung und Organisation unterstützen wir Sie sehr gerne im Rahmen unseres Konzeptes ORTHO-PROFESSIONAL-CARE. Alle Operationen für unser Spezialist Dr. Stefan Böhr persönlich durch. Die Dauer des stationären Aufenthaltes ist dabei sehr individuell und richtet sich nach der Schwere der Verletzung.

Nach der OP dauert es circa 6 Wochen bis die Knochen wieder verheilt sind – die Knochenheilung kontrollieren wir im DVT. In dieser Zeit sind regelmäßige Wundkontrollen in unserer Praxis notwendig. So kann auch individuell festgelegt werden, wie lange die „Krücken“ notwendig sind und ab wann man wieder ohne Hilfsmittel auftreten kann. Dann beginnt ein intensives mehrwöchiges Training für jeden Patient – denn ein Sprunggelenk, dass mehrere Wochen nicht richtig benutzt und belastet wurde, benötigt viel Zeit um alle Funktionen wieder kraftvoll und stabil übernehmen zu können!

 

Arthroskopie des oberen Sprunggelenkes

Die Gelenkspiegelung ist ein häufiger Eingriff bei Schmerzen im Sprunggelenk – z.B. nach einem länger zurückliegenden Unfall mit umknicken. Häufig treten starke Schmerzen dabei erst  mehrere Wochen nach dem eigentlichen Unfall oder nach einem erneuten Umknick-Ereignis auf.

In einigen Fällen verursachen gerissene Bänder oder Narben alter Verletzungen im Gelenk Schmerzen durch Einklemmung (Weichteil-Impingement). Dieses Problem kann mit der Arthroskopie des Sprunggelenkes sehr gut behoben werden.

Eine andere typische Schmerzursache ist die Instabilität des Sprunggelenkes, die dann durch Veränderungen des Knochen zu einer Einklemmung bei Bewegung führen kann (Knöchernes Impingement).

Immer wieder finden wir als Schmerzursache auch Knorpelschäden oder osteochondrale Läsionen als Folge von  schmerzhaftem Umknicken. Dies sind ernst zu nehmende Verletzungsfolgen die bei entsprechenden Beschwerden konsequent therapiert werden sollten. Die Arthroskopie des oberen Sprunggelenkes kann dabei ein wichtiger Schritt sein.

 

Osteochondrale Läsion / Osteochondrosis Dissecans

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Tarsaltunnelsyndrom

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Operationen bei Morton Neurom

Falls sich die Diagnose eines echten Morton Neuroms bestätigt, ist die operative Entfernung des Neuroms die aktuell beste Empfehlung. Dieser Eingriff kann in aller Regel ambulant durchgeführt werden.

Oft werden Probleme wie bei Morton Neurom aber von anderen Erkrankungen ausgelöst und sind nur durch einen Experten vom „echten Morton Neurom“ zu unterscheiden. Dafür stehen dem ZENTRUM FÜR FUß & SPRUNGGELENK von Dr. Böhr spezielle Untersuchungstechniken zur Verfügung. Diese Unterscheidung ist sehr wichtig, weil sich dadurch die Notwendigkeit einer Operation verändern kann.

Häufige alternative Ursachen:

  • mechanische Transfermetatarsalgie
  • Läsion der Plantaren Platte
  • funktionelles Impingment unter dem Ligametum transversum

 

Kleinzehenkorrekturen

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Cartiva-Implantat bei Arthrose der Großzehe

Bei fortgeschrittener Arthrose im Großzehengrundgelenk gab es bis vor kurzem wenig Auswahl für Patienten. Goldstandard ist unverändert die Versteifungsoperation. Nun steht mit dem Cartiva Implantat eine Möglichkeit zur Verfügung, die Versteifung hinauszuzögern und das Gelenk länger beweglich zu halten. Durch das SCI (synthetic cartilage implant) wird bei der Operation ein Abstandhalter aus Polyvinylalkohol in das Gelenk eingebracht. Dadurch entsteht mehr Abstand zwsichen den verschlissenen Gelenkflächen und die Beschwerden durch die Arthrose können sich deutlich reduzieren. Und das wichtigste: es ist nicht gleich eine Versteifung notwendig! Das Großzehengrundgelenk bleibt beweglich. Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gerne!

Mittelfußarthrose

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