die Operationen

Dr. Böhr steht ein sehr breites Spektrum von Operationen an Fuß & Sprunggelenk zur Verfügung, inklusive unfallchirurgischer Eingriffe im Kindes- & Erwachsenenalter und arthroskopischen Operationen. Alle Operationen werden von Dr. Böhr persönlich durchgeführt.

Besondere Schwerpunkte sind:

Wann immer möglich, führt Dr. Böhr die Operationen mit hypoallergenen und nickelfreien Implantaten durch. Bei der Halux valgus Korrektur stehen sogar selbstauflösende Implantate zur Verfügung. Alle unsere Operationen finden in Zusammenarbeit mit erfahrenen Anästhesisten und Kliniken statt:

Stationäre Eingriffe führen wir in der Privatklinik Sanssouci, im historischen Zentrum von Potsdam, durch. Die Ausstattung der Klinik ist auf höchstem medizinischem und technischem Niveau und steht nach umfangreicher Modernisierung 2017 zu Ihrer Verfügung.

Immer mehr gesetzliche Krankenkassen übernehmen auf Anfrage die Kosten für eine stationäre Operation in der Privatklinik Sanssouci in Potsdam. Sprechen Sie uns gerne darauf an! Die Klinik Sanssouci selbst veröffentlicht immer topaktuell die Liste der gesetzlichen Krankenkassen, mit denen unter bestimmten Voraussetzungen eine Kostenübernahme möglich ist.

Ambulante Eingriffe erfolgen im OP-Zentrum FIRST-OP Berlin, zentral gelegen in der Joachim-Friedrich-Straße 16 – Ecke Kurfürstendamm, 10711 Berlin.

 

Hallux valgus Operation

Der wichtigste Teil einer Hallux valgus Operation passiert bei uns bereits lange vor dem eigentlichen Eingriff. Wir wählen für jeden Patienten individuell die passende Operationsmethode aus.

Hallux Valgus ist das häufigste Krankheitsbild im Zentrum für Fuß und Sprunggelenk. Aus diesem Grund finden Sie alle Informationen zur Therapie und Operation des Hallux Valgus auf einer eigenen Webiste.

 

Komplexe Fußchirurgie bei Knick- Senk- Spreizfuß

Königsdisziplin der Fußchirurgie, die nur in einigen spezialisierten Zentren durchgeführt wird.  Noch mehr als sonst stehen hier die genaue Vorbereitung und Durchführung des Eingriffs sowie die intensive Beratung des Patienten  im Vordergrund. Anhand von 3D Daten aus dem DVT werden die einzelnen Operationsschritte individuell geplant um ein optimales Ergebnis erzielen zu können.

Solche komplexen Operationen erfolgen ausnahmslos stationär und erfordern eine exzellente und umfassende Nachbehandlung.

 

Arthroskopie des oberen Sprunggelenkes

Die Gelenkspiegelung ist ein häufiger Eingriff bei Schmerzen im Sprunggelenk – z.B. nach einem länger zurückliegenden Unfall mit umknicken. Häufig treten starke Schmerzen dabei erst  mehrere Wochen nach dem eigentlichen Unfall oder nach einem erneuten Umknick-Ereignis auf.

In einigen Fällen verursachen gerissene Bänder oder Narben alter Verletzungen im Gelenk Schmerzen durch Einklemmung (Weichteil-Impingement). Dieses Problem kann mit der Arthroskopie des Sprunggelenkes sehr gut behoben werden.

Eine andere typische Schmerzursache ist die Instabilität des Sprunggelenkes, die dann durch Veränderungen des Knochen zu einer Einklemmung bei Bewegung führen kann (Knöchernes Impingement).

Immer wieder finden wir als Schmerzursache auch Knorpelschäden oder osteochondrale Läsionen als Folge von  schmerzhaftem Umknicken. Dies sind ernst zu nehmende Verletzungsfolgen die bei entsprechenden Beschwerden konsequent therapiert werden sollten. Die Arthroskopie des oberen Sprunggelenkes kann dabei ein wichtiger Schritt sein.

 

Operationen bei Morton Neurom

Falls sich die Diagnose eines echten Morton Neuroms bestätigt, ist die operative Entfernung des Neuroms die aktuell beste Empfehlung. Dieser Eingriff kann in aller Regel ambulant durchgeführt werden.

Oft werden Probleme wie bei Morton Neurom aber von anderen Erkrankungen ausgelöst und sind nur durch einen Experten vom „echten Morton Neurom“ zu unterscheiden. Dafür stehen dem ZENTRUM FÜR FUß & SPRUNGGELENK von Dr. Böhr spezielle Untersuchungstechniken zur Verfügung. Diese Unterscheidung ist sehr wichtig, weil sich dadurch die Notwendigkeit einer Operation verändern kann.

Häufige alternative Ursachen:

  • mechanische Transfermetatarsalgie
  • Läsion der Plantaren Platte
  • funktionelles Impingment unter dem Ligametum transversum

Cartiva-Implantat bei Arthrose der Großzehe

Bei fortgeschrittener Arthrose im Großzehengrundgelenk gab es bis vor kurzem wenig Auswahl für Patienten. Goldstandard ist unverändert die Versteifungsoperation. Nun steht mit dem Cartiva Implantat eine Möglichkeit zur Verfügung, die Versteifung hinauszuzögern und das Gelenk länger beweglich zu halten. Durch das SCI (synthetic cartilage implant) wird bei der Operation ein Abstandhalter aus Polyvinylalkohol in das Gelenk eingebracht. Dadurch entsteht mehr Abstand zwsichen den verschlissenen Gelenkflächen und die Beschwerden durch die Arthrose können sich deutlich reduzieren. Und das wichtigste: es ist nicht gleich eine Versteifung notwendig! Das Großzehengrundgelenk bleibt beweglich. Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gerne!